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                                                                                                                                        Die Magie der Dinge …

     Was ist Kunst?

Es gibt viele Antworten …

 

Seit Jahrhunderten sucht die Wissenschaft nach einer
Definition der Kunst, Antworten gibt es viele. Im Bereich
der so genannten Bildenden Kunst, das heißt der Malerei,
der Plastik, der Architektur und des Kunstgewerbes, be-
sitzt das, was wir Kunst nennen, eine doppelte Eigenschaft. Ihre Werke haben einen praktischen Nutzen und
gleichzeitig eine ästhetische Qualität. Gemälde, Skulptur-
en, Bauwerke, handwerklich oder industriell hergestellte
Gegenstände sind zum Gebrauch geschaffen worden. Anderseits zeichnen sie sich durch eine eigene formale
Qualität aus. Sie können, mit anderen Worten, außer mehr oder weniger nützlich auch ohne weniger schön sein.
Jedes Werk vermittelt, unabhängig von seinem künstlerischen Wert, außerdem eine Botschaft. Sie begegnet uns
Als Zeugnis desjenigen, der es schuf, und der Gesellschaft, der er angehört. Jedes Kunstwerk bringt so die
Persönlichkeit des Künstlers und den Charakter seiner Gesellschaft zum Ausdruck. Daher ist die Geschichte der
Kunst immer auch eine Geschichte der Sitten und Gebräuche einer Gesellschaft, ihrer Lebensweise und ihrer Ideale.
Der Wert eines Kunstwerkes liegt einmal in seiner Schönheit. Seine Bedeutung kann aber auch in der Auskunft bestehen, die es uns über eine Epoche gibt. Letzte-
res gilt z.B. für die Vorgeschichte oder auf dem Gebiet der Archäologie, deren Funde arm an künstlerischen Formen,
jedoch wertvoll sind als Zeugnisse einer Gesellschaft, die verschwunden oder von der unseren sehr weit entfernt ist.
Kunstgeschichte befasst sich also nicht nur mit der Formensprache, sondern im weiten Sinn auch mit kulturellen gesellschaftlichen und historischen Fragen.
Dadurch kann sie einen entscheidenden Beitrag für viele Wissenschaften leisten.
In diesem Sinn erschöpft sich die Erklärung eines Kunstwerkes nicht in kunstkritischen Erwägungen und
Erörterungen von Geschmacksfragen,  sondern schließt
umfassende historische Kenntnisse mit ein. Je nachdem, welcher Schule sich der Betrachter zurechnet, wird er eine
bestimmte Sichtweise bevorzugen. So mag es Befürworter einer Gesellschaftlichkeit der Kunst geben wie umgekehrt Anhänger der ,,reinen Anschauung“, die Kunst lediglich als Kombination von Zeichen und weiteren formalen Elementen sieht.
Wir wissen sehr wohl, dass das Sammeln alles andere als ein Hobby ist, sondern eine im hohen Maße persönliche und einsame Angelegenheit, bei der die Magie der gesammelten Dinge eine große Rolle spielt. Der pekuniär bezeichnete Wert eines Kunstwerks entsteht mit der Nachfrage egal von wem. Dass Einzelpreise, die aus einer ganz bestimmten Konstellation heraus entstehen, von nur unwesentlicher Bedeutung für die allgemeine Bewertung auf
dem Markt sind, ist erwiesen. Und dass stetig steigende Preise für den Sammler auch ein Quell der Freunde sind, verseht sich von selbst.
Bis schließlich – und das jetzt die Hoffnung der Museen und nicht des Handels – groß bedeutende Sammlungen entstehen, punktuell bedeutender als die staatlichen oder städtischen Institutionen. Selbst von schwachem Ankaufsetat und bürokratischem Prozeduren zu sehr behindert, um derartige Erwerbungen zu Zeiten tätigen zu können, kann man sich diese dann ausleihen, und unter bestimmten Bedingungen ergibt es sich im glücklichsten Fall, dass eine Stiftung aus der Sammlung wird. Die wiederum wird berühmter als zuvor. Der Sammler darf sich etwas wünschen – ein eigenes Gebäude für seine kostbaren Schätze zum Beispiel und ganz viel Mitspracherecht.
Dass sich der huldvolle Sammler bei fortschreitenden
Verhandlungen oft als unerbittlich oder gar starrköpfig erweist, liegt in der Natur der Sache respektive der Persönlichkeit des einzelnen. Man kann sich ja einfach darauf einigen, dass dies wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Wirken ist.

 

Zündhölzer                                                                                                                          

Streichholz ist eine Bezeichnung für Zündwaren zum einmaligen Gebrauch, sie bestehen aus stäbchenförmigen brennbaren Trägern mit entzündungsfähigem Kopf. Die heute gebräuchlichen Sicherheitszündhölzer werden in viereckige Stäbchen zerschnitten und bestehen vorwiegend aus Pappelholz.
Moderne vollautomatische Maschinen  produzieren heute bis zu 1.800.000 Sicherheitszündhölzer in einer Stunde.
Erfunden wurden die Zündhölzer um 1680 von einem Assistenten.
Das Pappelholz lässt sich sehr gut kleben und verarbeiten, man kann es sehr gut kürzen und biegen, wenn es etwas feucht gemacht wird. Persönlich bevorzuge ich angesengte Streichhölzer, weil sie nach der Endverarbeitung d.h. schleifen und lackieren einen schönen Braunton bekommen und die Muster die man gemacht hat kommen dann besser zur Geltung.
Allerdings gibt es Streichhölzer ohne Kuppen in verschiedenen Größen und Farben zu kaufen, da fällt das mühselige abbrennen der Streichhölzer weg und man kann wunderbare Sachen damit basteln.
Die hier gezeigten Modelle wollen nur die vielseitige Verwendbarkeit des Grundstoffes Holz zeigen. Lassen Sie Ihre Kreativität walten und versuchen Sie selbst etwas zu basteln. Anregungen finden Sie in jedem Bastelladen, Zeitschriften, Kinderbücher usw..

 

Vorwort                                                                                                                               

Dieses Bastelbuch will nicht als eine Bauanleitung verstanden werden. Sondern vielmehr als Anregung dienen, für all diejenigen, die meinen sie hätten zwei linke Hände und könnten keinerlei derartigen Hobbys nachgehen. Was den meisten Menschen fehlt ist in erster Linie eine Anregung, Zeit und vor allem die Geduld um so einem Hobby nachzugehen.
Ich meine jeder Mensch hat eine Begabung, die nur darauf wartet geweckt zu werden, egal ob es sich um Basteln, Schreiben, Sammeln, Schnitzen, Modellieren oder ähnliches handelt.
Jeder Bastler weiß, wie er das erste Stück angefertigt hat und manchmal ist man nicht sehr von der ersten Arbeit begeistert, aber zumindest soll man sich eingestehen, dass man es selber gemacht hat und das man sehr stolz darauf ist diesen ersten Schritt getan zu haben. Wenn man sich wirklich ein Hobby sucht, sollte dieses mit sehr viel Gefühl und Liebe geschehen.
Meine Fantasie ist so real, dass ich in den meisten Fällen ein fertiges Stück sehe, obwohl ich es nicht einmal angefangen habe. Jedes Stück das selbst hergestellt wurde vermittelt etwas ganz persönliches über sich und seine Umwelt.
Mein Motto ist ,,geht nicht, gibt’s nicht“, denn selbst der erste Versuch für jeden Anfänger ist etwas ganz besonderes. Er vermittelt den Willen und die Bereitschaft für sich etwas herzustellen.
Die Produkte die Sie in diesem Buch sehen sind überwiegend aus wieder verwertbaren Materialien angefertigt worden. Viele Gegenstände werden weggeworfen, obwohl man einige davon restaurieren oder gar neu kreieren kann. Viele Menschen überlegen erst nicht lange, sondern werfen achtlos das Nichtgebrauchte weg. Jeder von uns sollte einmal darüber nachdenken, unserer Kinder, deren Zukunft und der Umwelt zu liebe, denn unsere Erde schuldet uns nichts, aber wir schulden Ihr mehr als wir es erahnen können.

Tipp: Viele Sachen und Gegenstände, die noch zu gebrauchen sind, kann man durch Annoncen in Zeitschriften verschenken oder sie restaurieren und gegebenenfalls neu kreieren lassen!


Mädchen mit Schirm

Zuerst werden Streichhölzer gebogen, die
Anschließend um die vorgezeichnete Skizze des Mädchens und des Schirms auf einen dicken Graukarton geklebt.
Die Streichhölzer auf dem Kleid werden einzeln geklebt, wie und in welcher Form bleibt eurer Fantasie überlasen.
Schirm, Haare, Gesicht, Schuhe und die Punkte auf dem Kleid werden mit
Sägemehl und etwas Holzleim vermischt und mit einem alten Messer reingedrückt.
Die Sägemehlmasse sollte höher reingedrückt werden als das Motiv ist, denn wenn der Holzleim zu trocknen beginnt, zieht er sich in Verbindung mit dem Sägemehl zusammen. Die Punkte auf dem Kleid können nach der Streichholzklebung vorgebohrt werden. Dann kann man die Masse reindrücken. Die Farbeffekte am Sägemehl können vom dunkeln oder hellem Holz sein, aber man kann auch ganz normale Speisefarbe zum beimischen verwenden. Wenn das Bild trocken ist ( je mehr Sägemehl mit Kleber, desto kürzer die Trockenzeit, bei diesem Bild etwa eine Woche ) kann man es hauchdünn abhobeln. Beim hobeln ist Vorsicht  geboten, denn die Streichhölzer haben eine Stärke von 1 mm, anschließend wird es geschliffen, grundiert und lackiert. Um das Bild herum wird ein Klebestreifen oder Tesafilm geklebt, anschließend kann man weißen oder bunten Strukturputz wie im Bild dargestellt auftragen. Der Kleberstreifen sollte entfernt werden, bevor der Strukturputz zu trocknen beginnt, also unmittelbar nach dem Auftragen und glätten des Putzes. Nun kann man das Bild einrahmen und aufhängen.



Mandoline

Bei diesem Stück handelt sich es um ein aus dem 19. Jahrhundert stammendes Musikinstrument, das auseinander gebrochen war. Es wurde wieder in seinem alten Ursprung gebracht und mit Streichhölzern und handelsübliches Furnier verziert. Für dieses Stück braucht man sehr viel Geduld, weil viele Streichhölzer gebogen werden müssen und sie müssen eng  aneinander geklebt werden. Damit sich die Streichhölzer nicht wieder zurück biegen, benutzt man Pinnwand - Nadeln, die unmittelbar hinter den geklebten gebogenen Streichhölzern gesteckt werden. 

Nach etwa einer Stunde werden  die Pinnwand - Nadeln entfernt und mit der Klebung Fortgefahren, solange wie die gebogene Stelle zu kleben ist. Die Mandoline wird nun ca. eine Woche zum trocknen liegen gelassen. Anschließend wird sie gehobelt, mehrfach geschliffen, grundiert und lackiert. Sie ist wieder spielbar und sieht schöner aus als vorher.


Die Geige und der Geigenkoffer

Einer meiner schönsten und aufwendigsten Arbeiten, die ich je gemacht habe. Ich habe mich dabei nicht überschätzt, eher selbst übertroffen. Da gingen viele Stunden dahin bis sie fertig war. Man kann auch sagen, dass ich nach dieser Technik süchtig war, denn mir schwirrten dabei unendliche Ideen durch den Kopf, die ich verwirklichen wollte. Ich fühle mich bei so einem Hobby richtig frei, meine Gedanken sind nur dem einzelnen Stück das ich machen möchte gewidmet. Meiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Gerade bei diesem Stück habe ich gemerkt, dass ich alles mit Streichhölzern bekleben kann und immer kamen neue experimentierfreudige Techniken zu Tage, die ich natürlich gleich ausprobieren wollte.

Das hobeln und schleifen war sehr schwierig, denn ich musste nicht nur auf die Faserrichtung der Streichhölzer achten, sondern auch gleichzeitig auf die Stärke der Streichhölzer.  Bei derartigen Rundungen passiert es sehr schnell dass man zuviel hobelt oder schleift. Die Stärke nach allen anfallenden arbeiten beträgt ca. 0,3 bis 0,5 mm. Diese Geige ist mehr als nur ein anschauwürdiger Gegenstand. Sie vermittelt nicht nur das ich sie restauriert und beklebt habe, sondern auch einen Teil meiner Persönlichkeit und wie ich mit dem Naturstoff Holz verbunden bin.


Vorne links und rechts Tabakbox, links hinten Zigarettenbox mit Namenszug, daneben eine Likörflasche



 

Für die Tabakbox sollte man sich eine Skizze machen, so dass etwa ein Päckchen Tabak rein passt. Das Untergrundmaterial ist 3 - 4 mm Sperrholz, dass in einem Rechteck, bestehend aus sechs Teilen geklebt wurde. Nun klebt man die Streichhölzer, wie im Bild dargestellt erst die schmalen Seiten und etwas von oben und unten, wo später der Deckel entstehen soll. Jetzt wo es um den Boden und dem Deckel geht, sollte man sich etwas mit dem Bleistift vorzeichnen und mit Streichhölzern und oder Sägemehlmasse  verzieren. Nach dem trocknen, schleifen, grundieren und lackieren kann man den Deckel mit Hilfe einer kleinen Kreissäge, die es in jedem Baumarkt gibt in einem Stück aussägen. Nach dem sägen die Kanten etwas abrunden und die Scharniere befestigen. 
Die Streichhölzer an der Likörflasche bleiben in ihrer Form, wenn man die geklebten Streichhölzer mit Tesa umwickelt, dies muss Schritt um Schritt geschehen. Diese Prozedur kann je nach Form der Flasche bis zu einer Woche und länger gehen.
Der Untergrund der Zigarettenbox ist aus Kunststoff und deshalb sollte man hier einen besonders guten Kraftkleber benutzen, damit die Streichhölzer nicht wieder abfallen. Ansonsten ist sie genauso anzufertigen wie die Tabakbox, nur dass das Sägen entfällt.


Spazier- und Gehstöcke

Alte Stöcke wieder neu gemacht mit viel Fantasie und Geschick. Die Lackschicht an den Spazier - und Gehstöcken wurden für die Weiterverarbeitung grob vor - geschliffen, so dass die Haftfähigkeit der Streichhölzer gewährleistet wurde. Die Streichhölzer sind mit Holzleim um den Stock geklebt und mit Tesa umwickelt. Man kann auch etwas Ausgefallenes machen, wie die Spazierstöcke drei bis fünf und sechs von links. Geschliffen, grundiert und einfach lackiert geben sie ein besonderes Geschenk für Oma oder Opa und dazu ist es noch ein Unikat.


Whiskeyset

Das Whiskeyset besteht aus einem Tablett, Flasche, sechs Gläser und die dazugehörigen Untersetzer. Wie man hier sehen kann wurden das Tablett und die Untersetzer genauso achteckig konstruiert, wie die Flasche und die Gläser. Die Flasche weist verschiedene Muster auf, wie eine Blume, eine Hand mit Blume und einiges mehr. Das Tablett wird aus einer 10 mm starken Tischlerplatte zugesägt, die Seitenteile haben einen Schnittwinkel von 22,5 Grad. Die Größe wird auf das Set angepasst, indem man alle sechs Gläser, die Flasche und die Untersetzer nebeneinander stellt plus ca. 5 cm länger. Wenn alle Teile ausgesägt sind, klebt man sie mit Holzleim zusammen und lässt das Tablett einen Tag trocknen. Nun kann man mit dem Kleben der Streichhölzer beginnen, entweder mit der Hilfe der vorgezeichneten Skizze oder man klebt ohne Plan drauf los. Das Muster ergibt sich je nach dem, wie die Streichhölzer geklebt wurden, dabei kann etwas Schönes entstehen. Die Untersetzer werden auf die gleich Weise gemacht, nur dass als Untergrund ein Karton verwendet wird und die Streichhölzer beidseitig geklebt werden.
Bei der Flasche können auch lange, dünne Leisten mit einer Stärke von 2 mm verwendet werden, um den Grundrahmen zu schaffen. Nach allen Arbeiten wird auch hier geschliffen, grundiert und lackiert. Man kann auch eine achteckige Glasplatte für das Tablett zum Schutz zuschneiden, aber es wäre nicht notwendig, wenn es mehrfach lackiert wird.


Verschiedene Aktenkoffer

Die meisten Aktenkoffer sind aus einem Holzrahmen und die obere und untere Fläche aus Pappe hergestellt worden. Wenn man das alte Material ( bei den meisten Kunstleder ) entfernt, sollte auch die Pappe oben und unten durch ein dünnes Sperrholz ( 4 mm ) ersetzt werden.

Die Scharniere und das Schloss lassen sich mühelos entfernen, sofern es notwendig ist. Auch hier beginnt man mit einem Grundrahmen, dabei werden je nach Größe des Stücks 4 - 5 Streichhölzer nebeneinander geklebt und das überall, auch da, wo der Koffer sich öffnet. Hier kann man verschiedene Motive verwenden, wie Flächen und Körper aus der Mathematik, oder Tiere. Bei so einer großen Fläche kann man seine Fantasie freien Lauf lassen. Bei dem hier gezeigten Aktenkoffer könnt ihr auch sehen, dass auch Eisstiele und dünn geschnittenes Schichtholz verwendet wurden.

Aus den Eisstielen und den Streichhölzern wurden sogar Blumen und Bäume gemacht. Es ist nicht wichtig, immer mit Skizze oder vorzeichnen arbeiten. Es kommt auch so etwas Tolles dabei raus. Und dazu muss man kein Profi sein, denn wenn der Wille da ist um das Stück zu vollenden, schafft ihr auch andere schwierigere Sachen.
Wenn man sich öfters mit dem Hobby auseinander setzt, so steigen auch stetig die Erfahrungswerte und es kommen auch mehr Ideen zum Vorschein. Was dieses Hobby auch noch für sich hat, ist, dass man sich mit dem Wegwerfen mancher Sachen eher auseinander setzt und das eine oder andere doch nicht auf dem Müll landet, sondern wieder neu kreiert wird.


Verschiedene Variationen von Schmuckboxen, Uhrenboxen - und Ringboxen

Schmuckboxen, Uhrenboxen oder ähnliches kann man auf verschiedene Weise bauen. Am Besten wie man es sich vorstellt, dabei braucht man keinerlei Regeln zu beachten. Ob man die gesammelten Eisstiele, die dünn ausgesägten Delphine oder Reste von Furnier benutzt, ist nicht wichtig.

Zu beachten ist lediglich nur, dass die Klebung von den verschiedenen Materialien richtig ist. Wenn man eine alte Holzschachtel hat, sollte man sie nicht wegwerfen, denn da spart man sich die Zeit und das Geld sie selbst zu bauen.

 Die Stoffe oder Lederreste im Inneren der Boxen kann man kaufen oder jemanden fragen, der welche hat. Es eignet sich auch sehr gut Samt, wie die Abbildungen es zeigen. Dabei werden für die Seitenteile, Boden und den Deckel im Inneren der Holzschachtel nochmal aus einer dünneren Pappe ausgeschnitten und der Stoff oder das Leder drauf geklebt und etwa 1,5 cm umschlagen, damit die Pappe nicht sichtbar wird.

Je nach Wunsch kann man mit Schellack lackieren, dies sollte aber mit einem faserfreien Tuch gemacht werden und auch mehrmals. Andere Lacke z.B. Acryllack, Hochglanzlack farblos matt / glänzend  sind sehr gut verlaufend und eignen sich für  eine lange Lebensdauer des Stücks, dass man gemacht hat.


Flaschen

Auf Glas zu kleben erfordert etwas mehr handwerkliches Geschick und Geduld. Dies kann unter Umständen ein bis zwei Wochen in Anspruch nehmen. Auch hier wurde Kleber, Tesa und kein Holzleim verwendet, wie bei den Holzboxen. Die Flaschen werden Schritt für Schritt gemacht und wenn eine Rundung geklebt wird, dann muss man den Tesa um die Rundung kleben, damit sich die Streichhölzer oder die Leisten nicht zurück biegen.

Wichtig ist, dass die geklebten Teile völlig austrocknen bevor man weiterarbeitet. Den Verschluss, sofern er aus Kork ist, kann man mit Holzleim kleben, ansonsten mit Kleber. Geschliffen, grundiert und mehrfach lackiert bis zur Ausgussstelle, kann man diese Flaschen benutzen. Ausspülen sollte man sie allerdings nur mit kaltem Wasser, da sonst die Gefahr besteht, dass sich die Streichhölzer lösen.

Hält man sich daran, so hat man ein sehr schönes und einzigartiges Stück, ob zum Gebrauch oder nur zur Dekoration, es wird immer von der Familie und den Freunden bestaunt werden.


Präsentationsbox für neueste Uhren

Wer hätte das gedacht, dass diese Box in Form eines Straussen - Eis einmal eine Kokosnuss war ?
Die Idee kam mir bei einem Stadtbummel mit meinen Kindern, als ich in die Schaufenster hinein blickte und sah, wie man neue Uhren präsentierte. Bei vielen hat sich noch nie etwas verändert, oder nur sehr wenig und das gefiel mir persönlich nicht. Eine schöne und teure Uhr soll gleich gesichtet werden und die Kundschaft soll ja auch mit so einem außergewöhnlichen Stück auch angelockt werden.

Die Kokosnuss wird vorher enthaart und grob geschliffen, ansonsten werden die Streichhölzer genau so mit Holzleim geklebt wie bei einer Holzschachtel. Die Öffnugsstelle wurde mit einem 1 cm starkem Schichtholz rundum verstärkt um auch einen anderen Effekt zu erzielen. Die Halterung für die Box wurde aus zwei Teilen ebenfalls aus einem 1 cm starkem Schichtholz mit einer Dekupiersäge ausgesägt und miteinander in Kreuzform verleimt. Anschließend wurde die Halterung mit Streichhölzern, Samt, dickem Draht und Holzkugeln verziert.


Schachtisch „CATO“

Der Schachtisch wurde in einer monatelangen mühevollen Arbeit aus mehreren hundert Streichhölzern, Furnier und eingefärbtem Holzmehl hergestellt. Die dazugehörigen Stühle sind aus Streichhölzer, Eisstielen, Leisten und Holzmasse angefertigt worden. Außer den Tischfüßen, die im originalen Zustand belassen wurden, musste ich alles erneuern. Der Schachtisch beinhaltet die dazugehörigen Figuren, die gekauft und in einer Schublade untergebracht sind.

Die Schachfiguren sind liegend in der Lade integriert und sie kann man mittels einer Seilhilfe in stehender Position bringen. In Reih und Glied stehen sie in einer für den Spieler optimalen stehenden Position nebeneinander. Die Blumen am Tisch sind aus Streichhölzern, die in einem Rhombus zugeschnitten wurden und mittels einer Pinzette in Form einer Blume geklebt sind. Buchstaben und Zahlen auf dem Spielbrett sind mit einem Skalpell herausgeschnitten worden und mit feiner Holzmehl Masse ausgefüllt. Welche Anforderungen ich mir selbst bei dieser filigranen Arbeit gestellt habe, staune ich selbst. Dieser Schachtisch mit Stühlen hat mir auch zu verstehen gegeben, nachdem ich mit der Arbeit fertig war, dass ich noch viel größere Werke schaffen kann als diese.


Schachtisch „Jade“

Die Funktion dieses Schachtisches ist wie beim Schachtisch „CATO“, nur dass das Spielfeld eine Onyx Platte ist und die Figuren dem Feld angepasst wurden. Die Füße des Tisches sind aus Stahlguss, sie wurden restauriert und mit Goldfarbe gestrichen.


Zur optischen Verschönerung sind auch die sechs Augen der drei Drachenköpfe und die Schubladenknöpfe mit gleichfarbigen Steinen versehen worden.
Für das Spielfeld habe ich eine Glasplatte zum Schutz vor Staub und Kratzer zugeschnitten und die Ränder geschliffen.
Bei diesen beiden Schachtischen schlagen die Herzen der Spieler höher und wie schön ist es, jemanden so ein Stück zu präsentieren, dass man erworben oder gar selber gemacht hat.


Tische

Einige Tische hat man, von denen man sich nicht gerne trennt. Entweder sie sind zu schade zum wegwerfen oder sie sind zu hässlich um sie aufzuheben. Es ist manchmal sehr schwer sich zu entscheiden. Aber es gibt Alternativen, wie „do it yourself “  oder man lässt es machen. Persönlich würde ich mich für das erste entscheiden, denn zu einem kann man das „machen lassen“ unter Umständen sehr teuer werden, aber das Selbermachen ist eine Persönlichkeitsentfaltung und das kann man auch an die Kinder weitergeben. Was man hat, hat man und braucht es nicht mehr zu lernen, nur zu erweitern.

Jeder Künstler hat einmal von Null angefangen und auch sie standen einmal vor etwas, was sie nicht konnten, aber mit etwas Übung haben es viele von ihnen weit gebracht. Nicht nur für den Ruhm sondern für sich selbst. Jeder Künstler, der was geschafft hat, teilt auch etwas mit seiner Kunst mit. Was ihn bewegt, was er erlebt hat oder gar wie seine Traumwelt auszusehen hat. Alles Beginnende, was auf unserer Erde ist, hat auch eine Geschichte und sei es nur der Strohhalm an dem man sich haftet.


Tisch mit Lade

Auch dieses Stück, das mit seinem neuen Design ein nahezu zeitloses Mobiliar ist, lässt die Herzen höher schlagen. Rundrum wurde der Tisch restauriert und einiges erneuert, in Kombination mit Furnier, Streichhölzern und Beize.

Die Auflagefläche wurde frei ohne Skizze gemacht. Mehrfach lackiert ist er ein schöner Blickfang für das Wohnzimmer und weckt die Neugier von Freunden und Besuchern.


Flasche "Susi"

Ein schwieriges und wagemutiges  Stück ist diese Flasche gewesen, die nicht nur mit Streichhölzern, sondern auch mit Buchstaben und Blumen verziert ist.

Auch der  Pyramidenförmige Deckel der Flasche war für mich eine Herausforderung. Es war alles andere als einfach die Buchstaben zu wölben und sie dann einzufassen, ohne das sie zerbrechen.

 


 

 

 


 


 

    









































































 

 

 


 
     
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